012 Malaysia – Kota Kinabalu Großstadt am Meer

Mit Kota Kinabalu haben wir uns die Hauptstadt der Region Sabah auf Borneo als ersten Stopp auserkoren. Dies wurde zudem von einer guten Flugverbindung von Johor Bahru (malaiisches Festland) begünstigt. Somit verbrachten wir die letzten Apriltage in der Großstadt. Wir haben festgestellt, dass gerade zu dieser Zeit bis Anfang Mai besonders viele chinesische Touristen unterwegs waren. Wir konnten auch herausfinden warum. Es liegt an den Ferien und Feiertagen rund um den Tag der Arbeit (01. Mai). Wie es sich für einen guten kommunistischen Staat gehört, wird diesem Feiertag besondere Aufmerksamkeit geschenkt und somit planen viele Chinesen in der Woche davor und danach ihren Jahresurlaub…

Wir planten für Kota Kinabalu 3 Nächte ein, was für uns im Nachhinein genau richtige Entscheidung war. Genächtigt haben wir im Toojou. Das Toojou ist irgendwas zwischen Hotel und Hostel – nur in stylisch, aber trotzdem entspannt. Der Unterkunft mit recht zentraler Lage können wir auf jeden Fall eine volle Empfehlung aussprechen. Es bietet neben modernen und sauberen Zimmern mit integriertem Bluetooth-Lautsprecher auch großzügige Gemeinschaftsräume zum Abhängen, Spielen und Leute kennenlernen. Die Rooftopbar mit täglicher Live-Musik von Bands oder DJs darf natürlich auch nicht vergessen werden.

Wie unsere Unterkunft haben wir die Stadt ebenso als moderne und vor allem saubere Stadt kennenlernen dürfen. Die Küstenstadt Kota Kinabalu ist zudem auch bekannt für ihre vielen kleinen schönen Inseln rundherum. Natürlich ist auch dies vom Tourismus erschlossen und es werden Adventure-, Schnorchel- und auch Tauchausflüge per Boot rund um den Hafen angeboten. Wir haben uns für einen halbtägigen Ausflug zu zwei Inseln entschieden, bei denen man auch sehr gut schnorcheln gehen kann.

Schnorcheln

Für umgerechnet rund 10 Euro pro Person ging es für uns um 9 Uhr früh aufs Boot im Hafen von Kota Kinabalu. Zuerst wurde die Insel Mamutik angesteuert. Nach knapp 30 Minuten Bootsfahrt hatten wir dort zwei Stunden Zeit, die Unterwasserwelt zu erkunden. Das Schnorcheln dort können wir nicht wirklich empfehlen. Vor allem unser Umweltherz hat bei dem stellenweise wirklich viel angespülten Müll einen nachdenklichen Eindruck hinterlassen. Schnorcheln selbst ist auf den Inseln auch nur in eigens dafür abgesperrten Bereichen gestattet und somit etwas begrenzt. Schmunzeln mussten wir hier ab und zu, wenn wir aufgrund des mangelnden Platzes mit den ein oder anderen asiatischen Schwimmwesten-Schnorchlern in Berührung kamen. Dies sollte sich aber zum Glück an der nächsten Insel ändern.

Der zweite Stopp war dann auf der kleinen Insel Sapi, hat sich dafür aber umso mehr gelohnt. Es war deutlich mehr Platz zum Schnorcheln und es gab auch Unterwasser einiges zu entdecken. Auch hier hatten wir wieder 2 Stunden Zeit eh es dann gegen 15 Uhr wieder zurück nach Kota Kinabalu ging. Die nachfolgenden Bilder sprechen hier für sich. Absolut verrückt waren auch die auf beiden Inseln vollkommen selbstverständlich frei herumlaufenden Warane. Zwei dieser Genossen trugen dabei ihren Kampf ums Territorium sogar genau vor unseren Augen aus.

Zwei Inseln zu besuchen war für den Zeitraum absolut perfekt und mehr hätten wir stressfrei vermutlich nicht geschafft. Wir würden das nächste Mal aber auf jeden Fall neben Sapi eine andere Insel als Mamutik ausprobieren.

Essen

Nachdem die letzten Stationen einen ausführlichen Bericht über die kulinarischen Köstlichkeiten nicht immer zugelassen haben, lohnt es sich in Kota Kinabalu wieder etwas darüber zu berichten. Die Stadt bietet wie jede größere Stadt ganz unterschiedliche Küchen an. Unser mitgebrachter Reiseführer legte uns das chinesische Yee Fung Laksa Restaurant ans Herz. Dort haben wir dann das hauseigene Curry Laksa – eine schmackhafte Gemüse-Currysuppe mit Hühnchen und Fisch – probiert. Klingt verrückt, hat uns aber so gut geschmeckt, dass wir am Folgetag direkt noch einmal dort essen waren. Für uns ein absolutes „Muss“ es mal in Kota Kinabalu auszuprobieren.

Ein gutes indisches Roti gab es bei einem naheliegenden indischen Restaurant. Das Musthafa Maju Curry House versorgte uns jeden Morgen aufs neue mit einem Roti (typisch indisches Fladenbrot) und super leckeren Soßen dazu. Vorteilhaft war für uns, dass das Restaurant rund um die Uhr geöffnet hat und wir bei Bedarf auch sehr früh etwas Leckeres zu essen bekamen, um den Bus am Morgen zur nächsten Station zu schaffen. Neben den verschiedenen Restaurant bietet die Innenstadt auch jeden Freitag und Samstag einen Nightmarket mit ganz verschiedenen Essensständen ganz ähnlich wie wir es auch schon in Kuala Lumpur erlebt haben – nur ein bisschen kleiner natürlich.

Neben dem Schnorcheln und essen gehen, waren wir in Kota Kinabalu unter anderem auch noch eine spontage Runde Neonlicht-Minigolf spielen. Kota Kinabalu ist auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert. Für uns hat sich Kota Kinabalu vor allem durch den Flughafen angeboten und wir planen nun in den kommenden Stationen erst nach Sepilok in den Orang-Utan Nationalpark zu reisen, eh es danach noch ein riesiges Highlight geben wird. Wir haben uns nämlich für einen 4-tägigen Tauchtrip in Mabul und vor allem Sipadan im Süden von Sabah entschieden. Vor allem Sipadan in ist weltweiten Rankings immer oben mit dabei. Seid also gern auf die nächsten Beiträge gespannt.

Viele sonnige Grüße an alle Freunde und Freundesfreunde!

Euer Tim und Eure Alina

4 Antworten auf „012 Malaysia – Kota Kinabalu Großstadt am Meer

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  1. Servus, wieder sehr interessant euer Reisebericht.
    Mit was macht ihr eigentlich eure Unterwasserfotos?
    Schöne Grüße ans andere Ende der Welt.

    Enrico ✌️

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    1. Hi Thomas,

      wir haben dafür „im“ Jesselton Point“ (Bootstour Hafen) eine Tour gebucht, da gibt es verschiedene Anbieter, alle mit ähnlichen Preisen. Die Tour haben wir einen Tag im voraus vor Ort gebucht und am Folgetag angetreten. Kann mir aber auch vorstellen wenn man Morgens dort ist auch noch für den gleichen Tag etwas zu bekommen. Wir fanden zudem dass zwei Inseln komplett ausreichend sind, es ist dann immer das gleiche in dunkelgrün 😉

      Grüße Tim

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