Wir sind mittlerweile schon in unserer zweiten Woche bei Disney und tauchen mit jeder Minute hier tiefer in die Disney Blase ein. Um uns perfekt auf die Arbeit vorzubereiten und die magische Welt von Disney besser kennenzulernen ging es für uns zunächst zwei Tage in die Disney University. Es ging dabei nicht nur um Disney selbst, sondern zum Beispiel auch um Dos and Don’ts, also Verhaltensregeln für unseren Arbeitsalltag.
Disney University
Disney University klingt kitschig, ist aber tatsächlich ganz cool und vermittelt einen guten Einblick, wie sehr die sogenannten Cast Member (Mitarbeiter) hier für Disney selbst und das Kreieren der „Magic Moments“ brennen. Ausnahmslos alle Kollegen, denen wir begegneten sind super glücklich und froh für Disney zu arbeiten. Davon haben wir uns mittlerweile auch anstecken lassen. Nach zwei recht voll gepackten, aber abwechslungsreichen Tagen haben wir dann auch endlich unser offizielles Namensschild erhalten, welches natürlich von Micky Mouse persönlich übergeben wurde. Was für eine Ehre!!!


Der deutsche Biergarten
Nach zwei Tagen in der Disney University ging es dann endlich zum deutschen Pavillon im Epcot Park – unserem Arbeitsplatz für die nächsten Monate. Der deutsche Pavillon müsste dabei aber wohl eher bayrischer Pavillon heißen, denn wir repräsentieren hier das ganze Jahr vor allem die bayrische Kultur und das natürlich in Dirndl und Lederhose. Der Pavillon selbst besteht aus einem Indoor „All you can eat“ – Restaurantbereich, dem deutschen Biergarten. Hier kann man verschiedene deutsche Speisen wie Schnitzel, Bratwurst, Sauerkraut, aber auch Apfelstrudel und Schwarzwälder Kirschtorte probieren. Auch wenn es nicht 100 % wie „Dahoam“ schmeckt, ist das Essen dennoch wirklich lecker. Zudem gibt es noch einige Stände und Läden draußen, an denen unter anderem deutsches Bier gezapft und auch Brezeln verkauft werden. Je länger ich das hier erlebe, desto verrückter fühlt es sich an. Wir sind hier also in einem Freizeitpark mitten in Florida und verkörpern in Dirndl und Lederhose „unsere“ Kultur :-D. Wahnsinnig verrückt, aber auch wahnsinnig lustig! Das Wichtigste ist aber – den Gästen gefällt es sehr, sie lieben das Essen und unser Bier.

Unterkunft
Auch unser Apartment wird immer wohnlicher. Mittlerweile haben wir uns auch so ziemlich alle essenziellen Küchenutensilien und Einrichtungsgegenstände angeschafft. Alinas neue Heiligtümer sind dabei die Küchenwaage und die Brotbackform. Mittlerweile sind daraus schon 3 super leckere Brote entstanden. Nicht nur in den 4 Wänden fühlen wir uns immer wohler, sondern auch das gesamte Areal haben wir mehr und mehr erkundet. Den ein oder anderen Nachmittag haben wir schon am Pool oder mit Freunden verbracht, wobei da auch immer das Wetter mitspielen muss. Nicht selten ziehen gerade zur aktuellen Regensaison dunkle Wolken auf und binnen 10 Minuten ist der strahlende Sonnenschein zu schüttendem Regen geworden.
Da Amerika ja auch das Land des Fastfood ist, haben wir auch bereits einmal die Burgerkette Five Guys ausprobiert. Man muss schon sagen, dass die Burger und Pommes echt lecker schmecken, aber halten uns da zurück, ansonsten sind wir noch vor Weihnachten bei zehn Kilogramm mehr.


Also wird weiterhin auch viel zu Hause gekocht. Neben Klassikern wie Nudel mit Tomatensoße haben wir auch schon das ein oder andere Curry mit Reis gekocht und auch für die Pause auf der Arbeit mitgenommen. Das ist nicht nur gesünder, sondern meist auch preiswerter, als täglich auf Fastfood zurückzugreifen. Einen Preisvergleich was das Einkaufen angeht werden wir auch noch durchführen und euch davon berichten.
In der kommenden Woche stehen noch die letzten Trainingstage an, eh wir dann endlich „ausgelernt“ sind und wir in unserem regulären Arbeitsrhythmus (5 Tage Arbeit – 2 Tage Frei) rein kommen werden. Auch erste Parkbesuche sind geplant. Ihr dürft also weiterhin gespannt sein.
Liebe Grüße an Familie, Freunde und Freundesfreunde
Eure Alina und euer Tim
Top, ihr seid bei FIVE GUYS gewesen – damit habt ihr quasi alles wichtige in den USA erlebt 😅🤷♂️
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