Kleiner Hinweis vorab:
Ganz unten gibt es wie gewohnt Alinas Videozusammenfassung alá Instagram.
Der nächste Stopp sollte uns in die Region der vielen Tee-, Obst- und Gemüseplantagen von Malaysia bringen. Die Rede ist von den Cameron Highlands. Ein Gebiet, was bereits während der britischen Kolonialisierung für den Anbau verschiedener Lebensmittel genutzt wurde. Die Cameron Highlands sind eines der „must visits“ und steht deshalb bei vielen Malaysia-reisen auf der Liste. Für uns lag die Region auch perfekt auf der Route in Richtung des Taman Negara Nationalparks im Herzen des Festlandes.


Mit dem Bus ging es also von Ipoh nach Tahna Rata, das touristische Zentrum in den Cameron Highlands. Wir entschieden uns für 3 Nächte in dem kleinen Örtchen. Der Ort befindet sich rund 1440 Meter über dem Meeresspiegel, was zu unserer Freude auch zu kühleren Temperaturen führte. So mussten wir abends auch mal einen langen Pullover anziehen. Trotzdem reden wir immerhin noch über Temperaturen um die 25 bis 30 Grad Celsius. Also kein Vergleich zum nassen Kalt in Deutschland 😉. Die Temperaturen machten aber natürlich das Wandern deutlich angenehmer. Wir entschiedene uns den ersten Tag die Region auf eigene Faust zu erkunden und am zweiten Tag eine geführte Tour zu buchen.
Eigenständige Wanderung ins Cameron Valley
Nach eigener Recherche am Vorabend entschieden wir uns für eine Route über zwei verschiedene Wanderwege, sogenannte „Trails“ über einen kleinen Berggipfel bis ins Cameron Valley. Dies war eine der wenigen Routen, die zu unserer Zeit offen und auch fußläufig erreichbar waren. Gegen 10 Uhr starteten wir nach einem indischen Frühstück also unsere Tour. Als Erstes stand der steile Aufstieg durch den Wald zu einem kleinen Gipfel oberhalb der Stadt. Nach knapp einer Stunde konnten wir so eine wunderbare Aussicht über die Stadt genießen.
Vom Gipfel aus ging es für uns dann den weitläufigen Trail 6 in Richtung der Teeplantagen des Cameron Valley entlang. Die Trampelpfade waren dabei herausfordernd und einmal mehr haben sich die mitgenommenen Wanderschuhe bezahlt gemacht. Nach dem steilen Abschnitt der Trampelpfade ging der Weg in eine kleine erschlossene „Straße“ über. Auf dem verlassenen Weg konnten wir viele Einheimische bei der Ernte unterschiedlichster Früchte beobachten. Und plötzlich waren wir das erste man mitten in den Teeplantagen. Ein wunderschöner Ausblick, von dem wir nicht genug bekommen konnten. Auf kleinen Wegen zwischen den Plantagen genossen wir unsere Umgebung. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir das Cameron Valley, in dem auch eine gleichnamige Teeproduktionsfirma ansässig ist. Zu unserem Vergnügen gab es noch einen frischen Tee sowie ein kleines Softeis zur Belohnung. Ein ganz toller Moment für uns beide und ein Ausflug, der sich auf eigene Faust wirklich gelohnt hat. Nach insgesamt ungefähr 5 Stunden haben wir Tahna Rata und auch unsere Unterkunft wieder erreicht.
Geführte Tour mit Aussicht und vielen Teeplantagen
Am zweiten Tag haben wir uns für umgerechnet rund 10 Euro pro Person für eine abwechslungsreichere Tour mit dem Jeep entschieden. Wir wurden früh morgens von unserem Hotel abgeholt und es ging mit unserer Gruppe von 7 Personen gen Norden in Richtung der Nachbarstadt Brinchang. Auch hier stoppten wir zuerst an den weitläufigen Teeplantagen. Diese werden von der Firma BOH-Tea betrieben. Auch hier war die Aussicht beeindruckend.
Der zweite Stopp war am sogenannten Mossy Forrest, einem erhöhten Aussichtspunkt, von dem man kilometerweit ins satte Grün schauen kann. Anschließend machten wir halt bei den Boh Tea Gardens, einer schönen Terrassenanlage, bei der man seinen Tee mit Aussicht genießen kann. Da schmeckt er gleich viel besser.
Gen Mittag standen dann noch 2 Farmen auf dem Programm. Zuerst besuchten wir eine Erdbeerfarm. Hier kann man ähnlich wie in Deutschland Erdbeeren mit einem Kob selber pflücken. Besonders wichtig dabei: Das Naschen nicht vergessen! Selbst gepflückt schmeckt eben immer nochmal besser. Der zweite Stopp war dann an einer Schmetterlingsfarm, die wir dann auch aufgrund unserer Erfahrungen in einer ähnlichen Anlage in Kuala Lumpur lieber weggelassen haben.
Fazit
Wir empfehlen jedem die Cameron Highlands einmal zu besuchen und wenn möglich dies auf eigene Faust zu tun. Dabei jedoch eine Navigations-App nicht vergessen um den richtigen Weg zu finden. Wir haben mit der App Alltrails gute Erfahrungen gemacht. Uns persönlich hat die geführte Tour nicht so gut gefallen. Man merkt, dass alles durchgetaktet ist und man natürlich auch dazu angehalten ist hier und dort einen Extraeintritt zu bezahlen.
Zu unserer Freude haben wir die Möglichkeit genutzt, direkt von den Cameron Highlands in den Taman Negara Nationalpark zu fahren. Dort sollte uns eine Übernachtung inmitten des Dschungels bevorstehen, was natürlich die ein oder andere Tücke mit sich bring.
Ganz liebe Grüße an Familie, Freunde und Freundesfreunde!
Euer Tim uns Eure Alina
Hier nun die Videozusammenfassung von Alina:























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