Nach viel Strand, Sonne und Meer zog es uns wieder gen Festland. Wir haben uns somit 3 Nächte in einem kleinen Hostel in Georgetown (Penang) gebucht. Wenn man es genau nimmt, ist es jedoch immer noch nicht das Festland. Georgetown und das urbane Umland befinden sich nämlich auf einer noch vorgelagerten Insel, rund 5 Kilometer vor dem eigentlichen Festland. Dennoch ist es eine Großstand mit rund 750.000 Einwohnern, wenn man das Umland berücksichtigt.


Bekannt ist die Stadt für die berühmten Straßenmalereien und die vielen kleinen Essensmärkte. Für uns eine ideale Mischung aus Sightseeing und Verköstigungen. Auch wenn wir nicht mehr am Strand liegen, sind die Temperaturen mit täglich bis zu 35 Grad bei praller Sonne sehr erdrückend. Gerade in der Nachmittagssonne ist das Sightseeing dann von viel Schweiß geprägt. Für den letzten Tag entschieden wir uns sogar für Kontrastprogramm und sind in den berühmten Escape Park gefahren. Vor allem die Teilnahme am dortigen Banana-Flip Wettbewerb hat sich für Tim total gelohnt. 😀
Street Art
Im Standzentrum, im Nordosten der Insel braucht man nicht lang suchen, um die vielen verschiedenen Malereien und Bilder zu finden. Sie sind quer über den Bezirk, ganz in der Nähe des Hafens, verteilt. Besonders berühmt sind dabei die Malereien mit den Kindern in verschiedene Szenarios. Das besondere dabei ist, dass man selbst Teil des Motivs werden kann und somit besonders tolle Erinnerungsfotos schießen kann.
Um das Sightseeing in Georgetown zu vervollständigen, haben wir uns noch die botanischen Gärten und den riesigen chinesisch-buddhistischen Kek Lok Si Temple auf die Liste gesetzt.
Kek Lok Si Temple
Der Tempel ist einer der Größen seiner Art ist ganz Südostasien. Er besteht aus verschiedenen großen Andachtshallen, die der Verehrung der chinesischen Gottheiten dienen. Der Tempel wurde in den 1910er Jahren nach über zwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht und wird seitdem bis heute kontinuierlich erweitert. Die schiere Größe der gesamten Anlage ist genauso beeindruckend, wie die Vielzahl an imposanten Statuen und die stets filigranen Verzierungen der Wände und Mauern.
Ein besonderes Highlight ist die 30 Meter hohe Kuan Yin Bronzestatue, die seit 2009 von einem nachträglich errichtetet Pavillon geschützt wird. Leider konnten wir aufgrund von Bauarbeiten den Pavillon nicht betreten. Dennoch sind die Bilder, vor allem wenn man auf Alina als vergleich achtet beeindruckend.
Bonatischer Garten Penang
Wir statteten wie angekündigt auch dem botanischen Garten von Penang einen Besuch ab. Hier sind verschiedene Baum und Palmenarten in ihrem natürlichen Lebensraum ausgewiesen. Neben den Pflanzen ist hier auch „die Mafia“ (wie Malaien ihre Affen bezeichnen) ansässig. Füttern sollte man die Affen jedoch weder hier noch irgendwo anders. Warum? Nur so wird sichergestellt, dass die Affen nicht die Überhand gewinnen und sich aggressiv verhalten, wenn sie einmal nicht gefüttert werden oder fette Beute in einem Rucksack wittern.
Wir haben immer darauf geachtet, dass wir nichts Essen in der Gegenwart der Affen und sind damit ganz gut gefahren. So waren die Affen immer friedlich und ließen sich auch beim Lausen auf dem Weg überhaupt nicht von uns stören, wie auch folgendes witziges Video belegt. 😀
Street Food Courts
In Georgetown gibt es gefühlt an jeder Ecke Leckereien, kleine Food Courts oder auch unscheinbare Restaurants. Die Food Courts sprechen mich hier immer besonders an, da man bei den verschiedenen Ständen für vergleichsweise kleines Geld eine super Auswahl an lokalem Essen hat. Für meist um die zwei Euro bekommt man hier eine leckere Mahlzeit mit Getränk. Falls man sich einmal unsicher ist, kann man sich als Faustregel merken, je mehr Einheimische da sind, umso besser ist das Essen.
Man kann hier natürlich nicht von europäischen Küchenstandards ausgehen. Und es kann auch mal vorkommen, dass eine Ratte quer durch den „Speisesaal“ läuft. Das passierte uns in Georgetown nicht das erste Mal, sondern konnten wir auch schon das ein oder andere Mal in Kuala Lupur beobachten. Das scheint hier „normal“ zu sein. Wer kann es den kleinen Nagern auch verübeln, wenn es so gut schmeckt. 😀 Wir haben uns von unserem Bauchgefühlt treiben lassen und dennoch das ein oder andere probiert und sind damit bis jetzt noch nicht auf die Nase gefallen.
Escape – Abenteuer- & Wasserpark
Der letzte Tag sollte also in den Escape Park gehen. Der Park besticht sogar durch 2 Guinnes World Records. Er beinhaltet nämlich neben der längsten Zip-Coaster (über 1100 Meter Länge) auch die längste Wasserrutsche (1111 Meter Länge) der Welt. Daneben gibt es noch viele weitere Attraktionen, wie zum Beispiel einen Kletterwald, eine Riesenschaukel, Trampoline und noch viele weitere Rutschen im Wasserpark. Eine gute Kombination aus Aktivitäten und Abkühlungen. Wir selbst haben uns auch noch auf die Warm-Skipiste gewagt, was aber mit dem ein oder anderen Sturz verbinden und bei 33 Grad auch sehr schweißtreibend war.
Nach den Anstrengungen haben wir uns dann dem Wasservergnügen gewidmet und eine Rutsche nach der anderen ausprobiert. Egal ob mit oder ohne Reifen, jede Wasserrutsche musste natürlich getestet werden. Besonders witzig, war hierbei der Aufstieg zur längsten Wasserrutsche. Hier warteten nämlich keine Treppen, sondern ein verdammter Sessellift!!! Das hätten wir beide nicht für möglich gehalten, aber so fanden wir uns in Badehose im Sessellist über den tropischen wieder. Auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Die Abfahrt selbst war schön, da sie durch die verschiedenen Bäume und Pflanzen führte und ungefähr mindestens 3 Minuten dauerte, da die Rutsche natürlich recht flach gehalten war. Spektakulär wurde es dann gen Nachmittag.
Es wurde bei der Banana-Flip Rutsche zum täglichen Banana-Flip Contest gerufen. Die Rutsche ist dabei wie eine Schanze konzipiert, bei der man nach dem steilen Gefälle und dem Absprung gut und gerne 2-3 Meter hoch und 6-8 Meter weit fliegt. Dies kann, wie wir selbst gemerkt haben, bei einer Rückenlandung auch etwas wehtun. Nicht desto trotz habe ich mich beim Contest angemeldet. Gesucht wurde die beste Pose und bewertet wurde durch das Publikum. Und wie sollte es auch anders sein… Ich habe mich trotz der guten Posen meiner elf Konkurrenten mit einem fotomodelartigen Sprung in die Geschichtsbücher von Georgetown eingetragen. Ich denke, die Bilderstrecke spricht für sich 😀 😀 😀
Neben ewigem Glück und den beeindruckenden Bildern habe ich auch das „Flipper of the Day“ Shirt gewonnen. Einfach witzig!
Für uns geht es nun mit der Fähre und dem Bus weiter nach Taiping. Eine kleine Stadt im westlichen Inland von Malaysia mit sehr schönen Wasserfällen. In Taiping haben wir vorerst 3 Nächte geplant, eh es uns in Richtung der Nationalparks ziehen wird.
Liebe Grüße an alle Freunde und Freundesfreunde!
Euer Tim und Eure Alina 😊




































































Hey liebe Alina und lieber Tim 🤗
Dies ist ein sehr schönes Bild. Ich bin schon gespannt auf viele weitere 🤩
Viel Freude und maximale Erlebnisse wünschen wir euch 💕
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