Nach 3 Tagen in der Stadt haben wir den Jetlag endlich überwunden und auch schon einiges von der Stadt sehen können. Was sollen wir sagen… Wir sind beeindruckt! Von den vielen Menschen und unterschiedlichen Kulturen, der Größe der Stadt und natürlich vor allem von dem Essen. Da im Einzugsgebiet von Kuala Lumpur über 7 Millionen Menschen leben und jährlich noch 11 Millionen Touristen die Stadt besuchen wundert es nicht, dass die Straßen und Straßenküchen sehr belebt sind.
Zu unserer Überraschung hat uns tatsächlich an Tag 4 Alinas Freundin Anna besucht. Sie bereist auch gerade Südostasien und hat spontan 3 Tage in Kuala Lumpur eingelegt. Wir haben somit ein paar Tage gemeinsam in der Stadt verbracht und dabei unter anderem die Petronas Twin Tower, DAS Wahrzeichen der Stadt, gemeinsam besichtigt. Den krönenden Abschluss unserer 7 Tage in Kuala Lumpur war dann auf jeden Fall der Besuch der MANTRA Rooftop Bar mit super leckerem Essen und einer wahnsinnigen Aussicht.
In den folgenden Absätzen haben wir unsere besten Sightseeing-Eindrücke aus KL für euch kurz zusammengeschrieben. Wir haben diese für euch jeweils von 0 bis 5 Punkten gerankt, wobei 5 Punkte für eine absolute „must have“ Erfahrung in Kuala Lumpur steht.
Sightseeing
Batu Caves

Direkt an Tag 2 haben wir uns die Batu Caves vorgenommen. Erreicht haben wir diese recht bequem und kostengünstig mit dem Zug. Wir waren absolut begeistert von den Batu-Höhlen in Kuala Lumpur! Als wir zum ersten Mal die riesige Statue des hinduistischen Gottes Murugan sahen, waren wir von der Größe mehr als beeindruckt. Auch wenn wir uns nicht gerade freuten, die vielen Treppen zu den Höhlen noch vor uns zu haben. Das Schwitzen sollte sich aber auszahlen. Die Tempel und Schreine, die in die natürliche Felsformation eingebaut waren, waren einfach atemberaubend und wir waren fasziniert von der Bedeutung, die dieser Ort für die Hindus hat. Wir glauben, die Bilder sprechen für sich.
Energie getankt haben wir danach mit dem erfrischenden Saft einer Kokosnuss (siehe Bildergalerie).
(4 von 5 Punkten – ein Besuch lohnt sich)
Botanische Gärten in Kuala Lumpur

Die botanischen Gärten liegen direkt im Herzen der Stadt. Die große Parkanlage ist dabei in unterschiedliche Themengebiete unterteilt. Wenn man dem Stadttrubel und den Wolkenkratzern entfliehen möchte, hat man hier die Möglichkeit in der weitreichenden Parkanlage sich den unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren zu widmen. Für einen schmalen Taler haben wir uns für den Schmetterlingspark entschieden und konnten ein paar wirklich beeindruckende Aufnahmen machen. Bloß einen Zitronenfalter (die einzige Art, die ich vorher kannte 😀 ) haben wir nicht gesehen 😦 . Dafür aber viele verschiedene und deutlich buntere Exemplare. Damit die Besucher die Schmetterlinge hautnah bestaunen können, ist der gesamte Schmetterlingspark von einem großen Netz umspannt. Da ist dann auch ein kleines weinendes Auge dabei, wenn man sieht, wie die Schmetterlinge nicht selten beim Flug vom Netz gehemmt werden. Daher würden wir für das nächste Mal also lieber den Hibiskusgarten ins Auge fassen, da wir von diesem viel Schönes gehört haben. Aber auch die Gehwege von Garten zu Garten sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
(4 von 5 Punkten – ein Besuch lohnt sich)
Jalan Alor – DER Streetfoodmakt
Lange haben wir uns darauf gefreut. Wer uns kennt weiß, dass wir unfassbar gerne Essen essen (:D) und dabei auch viel für die asiatische Küche übrig haben. Somit statteten wir auch DEM berühmten Streetfoodmarkt Jalan Alor einen Besuch ab. Gerade in den Abendstunden ist es ein unglaubliches Schauspiel. Die ganz verschiedenen Gerüche der Küchen, mal süßlich, mal herzhaft, dazu noch die vielen bunten Lichter – es ist einfach beeindruckend. Und es geht nicht nur uns als offensichtliche europäische Touristen so, dass jeder Betreiber um jeden potenziellen Gast kämpft. Zum Glück nur verbal 😉 . In der Straße kann man rund um die Uhr für einen Preis zwischen 5 und 10 Euro eine leckere Mahlzeit bekommen. Von diversen Fleisch- und Fischgerichten über traditionelle Suppen oder auch ausgefalleneren Spezialitäten. So standen vielerorts die bekannte Stinkfrucht oder auch Froschschenkel auf der Karte. Einen ruhigen Tisch sucht man jedoch vergebens. Darauf eingestellt, haben wir das rege treiben einfach mal wirken lassen!
Kleine Snacks und Desserts gab es an verschiedenen kleinen Ständen – einfach lecker!
(3 von 5 Punkten – ist sehr touristisch und etwas überteuert für die Region)

Nationalmoschee von Kuala Lumpur
Als wir die Nationalmoschee von Kuala Lumpur besuchten, waren wir beeindruckt von der modernen Architektur und der Größe des Gebäudes. Obwohl wir nicht muslimischen Glaubens sind, fanden wir es dennoch sehr interessant, den kulturellen Reichtum der Moschee zu erleben. Der Gebetsraum und der Hof waren einfach wunderschön und das große Minarett machte die Moschee von weitem gut sichtbar. Wir hatten auch das Gefühl, dass die Atmosphäre der Moschee sehr friedlich und respektvoll war.
Touristen wie wir können diese nur zu den Nichtgebetszeiten besuchen. Dazu mussten wir uns aber noch etwas in Schale werfen (siehe Bild). Wir haben sogar die Möglichkeit genutzt, an einer kleinen Führung teilzunehmen und konnten so noch tiefere Einblicke in den islamischen Glauben (übrigens die Staatsreligion in Malaysia) bekommen.
(3 von 5 Punkten – eine willkommene Abwechslung)

Petronas Twin Towers & KLCC

Die Petronas Twin Towers haben wir gleich zweimal besucht. Einmal bei Nacht und ein zweites Mal haben wir uns die Tickets für die Brücke und die Aussicht von ganz oben gekauft. Für verhältnismäßig teure, rund 22 Euro konnten wir aber eine ganz besondere Aussicht über die Stadt genießen. Auch sehr zu empfehlen ist die direkt unter den Twin Towers befindliche Suria KLCC. Eine riesige Shoppingmall mit einem großen Food Court, wo man auch kulinarisch auf seine Kosten kommt.
Eine absolute Empfehlung ist es, sich etwas vom Food Court mitzunehmen und ab 20 Uhr die Wasser und Lichtshow bei Speis und Trank, mit der beeindruckenden Sicht auf die Twin Towers vom davorgelegenen Park aus zu genießen.
(5 von 5 Punkten – beeindruckend anzusehen)
Thean Hou Temple
Der chinesische Thean Hou Tempel in Kuala Lumpur ist einer der größten Tempelanlagen in Südostasien. Er befindet sich südlich vom Stadtzentrum etwas erhöht auf einem Berg. Somit konnte man nicht nur den Tempel selbst, sondern auch den Ausblick auf die Skyline von Kuala Lumpur genießen. Wir haben die 5 Kilometer von unserem Hotel etwas unterschätzt und tatsächlich zu Fuß zurückgelegt. Das bei sommerlichen 32 Grad im Schatten und prallem Sonnenschein. Alina hat die Quittung für die fast 20.000 Schritte in Form von zwei Blasen an den Füßen direkt bekommen. Gelohnt hat es sich aber allemal. Es ist eine wunderschöne und sehr beeindruckende Anlage, die vor allem mit ihrer Liebe zum Detail besticht. Die Tempelanlage ist voll in Betrieb. Die Gläubigen huldigen hier nicht nur ihre Götter, sondern lassen sich auch ihre Zukunft durch bestimmte Rituale vorhersagen.
(4 von 5 Punkten – absolut lohnenswert)

Rooftop Bar MANTRA

Mal so richtig abschalten und den ganzen Trubel hinter sich lassen? Das dachten wir uns auch, als es an unseren letzten Abend in Kuala Lumpur ging. Die Idee war: Rooftop Bar und die Stadt mal von außen betrachten. Also fuhren wir zu dritt etwas raus aus der Stadt und fanden uns in der Rooftop Bar MANTRA wieder. Ganz kurz zusammengefasst: Es war der Oberhammer! Wir kamen an, als die Sonne noch von den Fenstern der Hochhäuser reflektiert wurde und verließen das Lokal als die Stadt in ihren Lichtern funkelte und der Mond sich wolkenverschleiert hinter den Skyscrapern erhob. Bei richtig entspannter DJ-Musik und leckerem Essen mit fantastischen Cocktails ließen wir unseren letzten Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen.
(5 von 5 Punkten – unser persönliches Highlight)
Das war nun KL kurz für euch zusammengefasst. Die ganzen Sehenswürdigkeiten waren nicht alle auf einem Fleck, weshalb wir uns immer Gedanken über den Anreiseweg machen mussten.
Vieles konnten wir zu Fuß erreichen. Z.B. befanden sich die Petronas Towers, die botanischen Gärten und die Nationalmoschee eine halbe Stunde fußläufig entfernt. Der Jalan Alor Foodmarket lag fast neben unserem Hotel. Das war also ziemlich praktisch.
Die Batu Caves liegen im Norden an der Grenze von KL. Dorthin konnte man ziemlich unkompliziert für umgerechnet ca. 2 Euro mit dem Zug fahren.
Wollte man recht kurzfristig irgendwo hin und keine Bahnstation war in der Nähe, hatte man die Möglichkeit sich einen sogenannten „Grab“ zu rufen. Hier fahren private Leute mit ihrem Auto durch die Stadt und setzen dich dort ab, wo du möchtest. Das ganze kannst du über eine App buchen. Analog funktioniert auch die im „Westen“ verbreitetere App „Uber“.
KL ist sehr gut für Touristen ausgelegt. Man kommt ziemlich unkompliziert von A nach B und die Menschen helfen einem, wo sie nur können.
Eine sehr schöne und aufregende erste Woche ist nun für uns vorbei. Uns zieht es nun etwas in den Süden in die Stadt Malakka, die für ihre kulturelle und farbenfrohe Aura bekannt ist. Ihr könnt also auf den nächsten Beitrag gespannt sein 😉
Euer Tim und eure Alina 🙂












































































Hallo liebe Alina und lieber Tim, ich verfolge eure Tour, und freue mich für euch, dass ihr die Welt auf eure ganz persönlichen und eigene Art entdeckt könnt. Danke das ihr eure Erlebnisse und Erfahrungen mit uns teilt. Liebe Grüße Regina (Fasten)
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